Zuschüsse für Unternehmen: Innovationen und Investitionen fördern

Bei Zuschüssen für Unternehmen handelt es sich um die vorteilhafteste Art der Förderung. Diese Art der Finanzierung ist eine nicht rückzahlbare Zuwendung, die bei Vorlage bestimmter Voraussetzungen von EU, Bund oder den Ländern gewährt wird. Und zwar insbesondere für Innovationen (konkrete Programme: Innovationszuschüsse) und Investitionen (konkrete Programme: Investitionszuschüsse).

Diese staatlichen Mittel können für das antragstellende Unternehmen Eigen- oder Fremdmittel ersetzen oder zur Finanzierung zusätzlicher Maßnahmen genutzt werden. Auf die Gewährung von Zuschüssen für Unternehmen gibt es keinen Rechtsanspruch, auch wenn die Förderbedingungen (definiert in der zugrundeliegenden Richtlinie) erfüllt sind. Es kommt auf die “richtige” Antragstellung an!

Öffentliche Fördermittel nutzen

Ob ein Zuschuss gewährt wird, entscheidet die zuständige Behörde nach eigenem pflichtgemäßen Ermessen. Das kann zum Beispiel das Landesförderinstitut, eine Förderbank oder ein Ministerium sein.

Die verantwortlichen Stellen wählen die aussichtsreichsten Vorhaben aus und lehnen Projekte ab, bei denen die Fördervoraussetzungen als nicht erfüllt angesehen werden oder die Chance auf Realisierung gering erscheint. Als professionelle Fördermittelberatung unterstützen wir Sie zielorientiert bei der Stellung des Antrages. Machen Sie unseren unverbindlichen Fördermittelcheck und starten Sie noch heute die Verwirklichung Ihrer Ideen.

Erfolgreich Zuschüsse für Unternehmen beantragen

Für eine erfolgreiche Ausschüttung der öffentlichen Fördermittel, ist es wichtig, dass Sie sich als Unternehmen für das passende Programm bewerben. Im Dschungel der Förderprogramme ist es als Laie nicht einfach den Überblick zu behalten. Durch unsere jahrelange Expertise unterstützen wir Sie dabei, das perfekte Förderprogramm zu finden und die Zuschüsse für Ihr Unternehmen zu beantragen.

Zuschüsse werden Ihnen als Unternehmen für unterschiedlichste Zwecke gewährt. Folgende Themenbereiche werden beispielsweise öffentlich bezuschusst:

  • Forschungs- und Entwicklungsprojekte
  • Innovationen
  • Investitionen
  • Beratungs- und Schulungsmaßnahmen
  • Maßnahmen zur Markteinführung

Kostenloser Fördermittelcheck

Innovationszuschüsse

Innovationszuschüsse für Unternehmen sind Maßnahmen der Wirtschaftsförderung, die die Durchführung von Innovationen erleichtern sollen. Das Ziel ist dabei die Stärkung der Fähigkeit und der Bereitschaft der Unternehmen, ihre Markt- und Wettbewerbsposition durch eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und weitere innovatorische Bemühungen zu verbessern. Dazu zählen zum Beispiel die Entwicklung neuer Produktionsverfahren (Verfahrensinnovationen) oder auch die Entwicklung neuer Produkte (Produktinnovationen).

Bei den Innovationszuschüssen werden im Einzelnen folgende Bereiche gefördert:

  • Eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten: Zuschüsse werden projektbezogen gewährt
  • Die Förderung kann aber auch allgemein auf die Stärkung der Forschungs- und Entwicklungsressourcen abzielen, z.B. durch Förderung des Personaleinsatzes (Personalförderung).
  • Forschungskooperationen oder Auftragsforschung: diese Formen der Innovationsförderung wenden sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen, die keine oder keine ausreichend großen Ressourcen für Forschung und Entwicklung besitzen.
  • Erleichterung des Zugangs zu neuem Wissen durch Beratung und Vermittlung technologischer Informationen (Technologietransferförderung). Damit wird v.a. darauf gezielt, die Verbreitung technischer Neuerungen zu beschleunigen.
  • Unterstützung bei der Markteinführung neuer Produkte.

Die Innovationsförderung erfolgt in Deutschland insbesondere durch Fachprogramme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Vergleichbare Fördermaßnahmen gibt es auch auf Ebene der Bundesländer sowie der EU.

Einige der bekanntesten Förderprogramme aus dem Bereich Forschung und Entwicklung bzw. Innovationsförderung werden nachfolgend kurz vorgestellt.

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Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand:
Einzelprojekte (ZIM EP)

Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten mittelständischer Unternehmen
Zuschuss max. 171.000 €

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Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand: Kooperationsprojekte (ZIM KOOP)

Förderung nationaler oder transnationaler Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen mittelständischen Unternehmen oder zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen
Zuschuss max. 209.000 € (Unternehmen)

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Innovationsassistent

Förderung der Einstellung von Hochschul- und Fachhochschulabsolventen für max. 2 Jahre in ausgewählten Bundesländern
Zuschuss max. 30.000 €

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BayTP (Bayerisches Technologieförderungsprogramm)

Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten mittelständischer Unternehmen in Bayern

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InnoRampUp

Förderung innovativer Vorhaben, die Teil einer Unternehmensgründung bzw. eines Unternehmensaufbaus in der Hansestadt Hamburg sind
Zuschuss max. 150.000 €

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ProFIT Brandenburg

Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten vorrangig kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Land Brandenburg, auch im Verbund mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen
Zuschuss max. 400.000 €

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Pro FIT Berlin

Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten vorrangig kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Land Berlin, auch im Verbund mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen
Zuschuss max. 400.000 €

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Investitionszuschüsse

Bei der Investitionsförderung werden insbesondere Investitionen in das Sachanlagevermögen eines Unternehmens begünstigt. Dazu gehören zum Beispiel bauliche Maßnahmen, der Erwerb von Maschinen und die Büroausstattung mit Mobiliar und ITK-Technik.

Die wohl wichtigste und bekannteste Investitionsfördermaßnahme ist dabei die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW)

Dieses Förderprogramm bezuschusst Investitionen in strukturschwachen Gebieten, um bestehende Unterschiede in der Wirtschaftskraft einzelner Regionen abzubauen. Durch das Programm sollen Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen, der Strukturwandel erleichtert und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen gesichert werden.

Der Rahmenplan des Förderprogramms legt folgende Bereiche fest:

  • Fördergebiete
  • Voraussetzungen
  • Höhe der Förderung
  • Konkrete Förderziele

Dieser Plan wird von Bund und Ländern jährlich neu aufgestellt. Jedes Bundesland kann eigene Förderprioritäten festlegen und Einschränkungen bezüglich der Förderung bzw. der Höhe der Förderung beschließen.

Konditionen der Förderung

Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbare Zuwendung, entweder sachkapital- oder lohnkostenbezogen. Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach den Kategorien der Fördergebiete und ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Es können Zuschüsse bis 40% mit vorwiegend unbegrenzten Beträgen gewährt werden.

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Förderung für konkrete Wirtschaftsbereiche

Mit dem Investitionsvorhaben müssen vorhandene Dauerarbeitsplätze gesichert oder neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Bestimmte Wirtschaftsbereiche sind jedoch von der Förderung ausgeschlossen bzw. eingeschränkt.

Nur Antragsteller aus den ausgewiesenen Fördergebieten bekommen den Zuschuss für ihr Unternehmen bewilligt.

Als Spezialist für den Bereich Zuschüsse unterstützen wir Sie gerne dabei, die entsprechenden Fördermittel zu beantragen. Machen Sie unseren kostenlosen Fördermittelcheck und starten Sie noch heute die Verwirklichung Ihrer Ideen.

Fokus des Förderprogramms

Zu den förderfähigen Investitionen gehören dabei:

  • die Errichtung,
  • Erweiterung,
  • Umstellung oder
  • grundlegende Rationalisierung bzw. Modernisierung einer Betriebsstätte
  • als auch der Erwerb einer stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte.

Die förderfähigen Kosten umfassen dabei die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der zum Investitionsvorhaben gehörenden Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens. Auch die Anschaffungskosten von immateriellen Wirtschaftsgütern gehören dazu, wenn sie beim Nutzer aktiviert werden. Ersatzinvestitionen sind dagegen in der Regel nicht förderfähig.

Voraussetzungen für GRW-Zuschüsse

Die Antragstellung für GRW-Zuschüsse muss vor Beginn des Investitionsvorhabens beim jeweiligen Landesförderinstitut erfolgen, zum Beispiel der Investitionsbank Berlin. Dabei ist zu beachten, dass die Fördermittel nur bewilligt werden, wenn vor der Antragstellung noch nicht mit der Investition begonnen wurde.

Als Antragsteller sollten Sie also rechtzeitig vor Beginn des Vorhabens alle Unterlagen einreichen, um nicht auf einen besonders günstigen Finanzierungsbaustein verzichten zu müssen.

Eine Förderung nach der GRW-Richtlinie ist aktuell in folgenden Bundesländern möglich:

  • Berlin
  • Brandenburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Sachsen-Anhalt
  • Sachsen
  • Thüringen
  • Schleswig-Holstein
  • Teilgebiete von Bayern
  • Teilgebiete von Bremen
  • Teilgebiete von Hessen
  • Teilgebiete von Niedersachsen
  • Teilgebiete von Nordrhein-Westfalen
  • Teilgebiete von Rheinland-Pfalz
  • Teilgebiete von Saarland

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Nehmen Sie direkt über das Online-Formular oder telefonisch Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich von unserem Team ausführlich über Ihre Förderungsmöglichkeiten beraten. Wir unterstützen Ihr Unternehmen außerdem auch gerne beratend in den Bereichen Unternehmensfinanzierung und Unternehmensbewertung.

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