50 Mio. € vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stehen für digitale Dienste und Plattformen zur Verfügung.

erschienen am 8. November 2016

Am 4.11.2016 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Technologieprogramm “Smart Service Welt II – neue Anwendungsbereiche für digitale Dienste und Plattformen” bekannt gegeben. Die Richtlinie unterstützt Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die die digitale Wirtschaft vorantreiben. Mittelständische Unternehmen, die an Smart Services arbeiten, mobile Lösungen entwickeln, sich mit digitalen Diensten im Bereich Sicherheit, Assistenz im Alter, Energieversorgung usw. beschäftigen, können einen Zuschuss von 50 % erhalten. Bis 9. Februar 2017 müssen Sie Ihre Projektskizze einreichen!

Fördergegenstand

Im Rahmen des Förderprogramms „Smart Service Welt II“ werden zukunftsträchtige Forschungs- und Entwicklungsvorhaben unterstützt, die sich auf folgende Anwendungsfelder beziehen:

  • Beschäftigung (Smart Services z.B. zur Beschäftigungssicherung)
  • Mobilität (z.B. neue Logistik-Lösungen)
  • Wohnen (z.B. höhere Gebäudesicherheit und Komfort)
  • Grundversorgung (Smart Services z.B. zur Energieversorgung)

In diesen Anwendungsbereichen sollen innovative technische Lösungen entwickelt und erprobt werden. Gefördert werden integrative Lösungen, die eine Kombination verschiedener Datenquellen oder Plattformen darstellen und als Ergebnis werthaltige Informationen generieren und diese als Dienste bereitstellen.

Dabei sind u.a. folgende Kriterien zu beachten:

  • Die entwickelten Lösungen sollen öffentlich zugänglich sein.
  • Aus der Förderung resultierende Innovationen sollen messbar sein.
  • Die entwickelten Lösungen sollen erhebliche technische Vorteile gegenüber dem Stand der Technik aufweisen.

Antragsberechtigte

  • Unternehmen
  • Forschungseinrichtungen
  • jeweils mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland

Finanzielle Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses (ohne Höchstgrenze) mit folgenden Fördersätzen:

  • für Unternehmen bis 50 % der zuwendungsfähigen Kosten (ggf. zzgl. Boni für KMU)
  • für Forschungseinrichtungen bis 100 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Die zuwendungsfähigen Kosten beinhalten z.B. Personalkosten, Gemeinkosten (pauschal), Fremdleistungen, Reise- und Materialkosten.

Antragsprozedere und Fristen

Für das gesamte Prozedere sind sechs Phasen vorgesehen:

Phase 1: Einreichung von Projektskizzen

Phase 2: Bewertung und Auswahl der besten Skizzen

Phase 3: Synergiefindung zwischen den Gewinnern des Wettbewerbs

Phase 4: Einreichung formaler Anträge

Phase 5: Prüfung und Bewilligung

Phase 6: Projektbeginn

Projektskizzen müssen bis spätestens 09.02.2017, 12 Uhr eingereicht werden.

Haben Sie Fragen zu diesem Förderprogramm? Dann freut sich Herr Stefan Baden unter (030) 893 601 – 27 auf Ihren Anruf.

Ihr Team der A.U.B. AG