BMBF fördert Forschungsinitiativen auf dem Gebiet “Hightech für IT-Sicherheit”

erschienen am 25. Juni 2015

Das BMBF hat eine neue Bekanntmachung im Rahmen des Förderprogramms “IKT 2020 – Forschung für Innovationen” veröffentlicht. Gefördert werden soll die Erforschung neuer, innovativer und risikobehafteter Ansätze und die Entwicklung zukunftsfähiger hardwarebasierter IT-Sicherheitslösungen, die sowohl langfristig Angriffen widerstehen als auch effizient und kostengünstig in IKT-Systeme integrierbar sind. Dafür gewährt das BMBF Zuschüsse von i.d.R. 50% der zuwendungsfähigen Kosten.

Nach dieser neuen Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sollen innovative und risikobehaftete Lösungskonzepte für hardwarebasierte, angriffsresistente Technologien zur Steigerung der Sicherheit von IKT-Systemen gefördert werden, die in der industriellen Fertigung umgesetzt werden können. Die Lösungen sollen in einem konkreten Anwendungsbereich wie z.B. mobile Dienste, Medizintechnik, Automobil oder Industrie 4.0 vorgestellt werden.

Zu fördernde Projekte müssen einen der folgenden technologischen Schwerpunkte aufgreifen:

  • Anwendungsoptimierte hardwarebasierte Sicherheitstechnologien
  • Gegen Seitenkanalangriffe resistente Hardwareimplementierungen von Sicherheitsfunktionen
  • Automatisierte Entwurfs-, Test- und Verifikationsmethoden zur frühzeitigen Identifizierung von Schwachstellen

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (insbesondere kleine und mittlere Unternehmen) sowie Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen.

Die Förderung erfolgt in Form eines nicht-rückzahlbaren Zuschusses (ohne Höchstgrenze). Die Höhe der Förderung beträgt für Unternehmen i.d.R. 50% der zuwendungsfähigen Kosten, Boni für kleine und mittlere Unternehmen sind möglich. Hochschulen und Forschungseinrichtungen können eine Förderung von bis zu 100% erhalten.

In einer ersten Stufe müssen bis spätestens 21.09.2015 Projektskizzen eingereicht werden, auf deren Grundlage über die Aufforderung zur Antragstellung entschieden wird.

Haben Sie Fragen zu diesem Förderprogramm? Dann freut sich Herr Stefan Baden unter (030) 893 601 – 27 auf Ihren Anruf.

Ihr Team der A.U.B. AG