Corona-Sonderprogramme für kleine und mittlere sowie große Unternehmen, Selbständige und Freiberufler

erschienen am 17. März 2020

Zur Unterstützung in der Corona-Krise bereitet die KfW derzeit die schnelle Einführung von Sonderprogrammen zur Umsetzung der von der Bundesregierung beschlossenen Hilfspakete vor. Mit diesen Kreditprogrammen mit bis zu 90% Haftungsfreistellung sollen die Unternehmen kurzfristig mit der dringend benötigten Liquidität ausgestattet werden. Die Kreditobergrenzen liegen bei bis zu 200 Mio. €.

Auf Basis der bestehenden Kreditprogramme der KfW, wie dem Unternehmerkredit und dem ERP-Gründerkredit Universell, werden diese Sonderprogramme erarbeitet. Dabei sollen die Voraussetzungen für die Antragstellung und die Konditionen angepasst werden.

Das umfasst einerseits die Erhöhung der Risikoübernahmen – Haftungsfreistellungen für die Hausbanken – auf bis zu 80% bei Betriebsmitteln und bis zu 90% bei Investitionsmitteln. Andererseits werden nun auch Unternehmen in die Antragsberechtigung mit aufgenommen, die vorübergehend in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind und die KfW damit die Risikotoleranz erhöht.

Nach der Genehmigung der Europäischen Kommission erfolgt der Start der Programme. Die Details werden derzeit vorbereitet.

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen
  • Selbständige
  • Freiberufler

Was wird gefördert?

  • Betriebsmittel
  • Investitionen

Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

  • Gefördert wird in Form von Krediten mit Laufzeiten zwischen 5 bis 20 Jahren und
  • erhöhten Haftungsfreistellungen zwischen 80 und 90%.

Die Antragstellung erfolgt über die Hausbanken.

Den vollständigen Text der diesbezüglichen Bekanntmachung der KfW finden Sie hier.

Haben Sie Fragen zu diesem Förderprogramm? Dann freuen wir uns unter (030) 893 601 – 27 auf Ihren Anruf.

Ihr Team der A.U.B. AG