GRW Förderung: Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“

Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) fördert Investitionen in strukturschwachen Gebieten, um bestehende Unterschiede in der Wirtschaftskraft einzelner Regionen abzubauen. Durch das Programm GRW Förderung sollen Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen werden. Des Weiteren soll die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen gesichert und der Strukturwandel erleichtert werden.

GRW Förderung mit der A.U.B. AG beantragen

Der Koordinierungsrahmenplan wird von Bund und Ländern zusammen aufgestellt und regelt die Förderung. Jedes Bundesland kann eigene Prioritäten und Einschränkungen für die Förderung bestimmen. In einer Landesrichtlinie können dadurch zum Beispiel die förderfähigen Branchen, das Mindestinvestitionsvolumen oder das Ablaufprozedere bestimmt werden.

Der Koordinierungsrahmenplan des Förderprogramms legt folgende Bereiche fest:

  • Höhe der Förderung
  • Fördergebiete
  • Voraussetzungen
  • Konkrete Förderziele

Konditionen der GRW Förderung

Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbare Zuwendung. Der Zuschuss ist dabei entweder auf die Lohnkosten oder das Sachkapital bezogen. Die Höhe der Fördergelder ist von Region zu Region verschieden und richtet sich nach dem Gebiet der Förderung. Grundsätzlich können Sie durch die GRW Förderung Zuschüsse für Ihr Unternehmen beantragen, die bis zu 40% umfassen und vorwiegend unbegrenzte Beträge beinhalten.

Als professionelle Fördermittelberatung unterstützen wir Sie gerne bei der Auswahl eines passenden Förderprogramms und der erfolgsorientierten Antragstellung. Sie möchten sich für die GRW Förderung bewerben? Wir prüfen gerne für Sie, ob Sie alle nötigen Anforderungen erfüllen, um die entsprechenden Fördermittel zu beantragen.

Sie profitieren dabei von unserer langjährigen Erfahrung aus mehreren Hundert geförderten Projekten, unseren etablierten Kontakten zu den Projektträgern und Behörden und unserem Detailwissen hinsichtlich Richtlinien, Neben- und ergänzenden Bestimmungen.

Fokus des Förderprogramms

Zu den förderfähigen Investitionen gehören die:

  • Errichtung,
  • Erweiterung,
  • Umstellung oder
  • grundlegende Rationalisierung bzw. Modernisierung einer Betriebsstätte
  • und der Erwerb einer stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte.

Die förderfähigen Kosten der GRW Förderung umfassen dabei die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der zum Investitionsvorhaben gehörenden Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens. Auch die Anschaffungskosten von immateriellen Wirtschaftsgütern gehören dazu, wenn sie beim Nutzer aktiviert werden. Grundstücke, gebrauchte Wirtschaftsgüter oder z.B. Fahrzeuge sind dagegen in der Regel nicht förderfähig.

In einigen Bundesländern können alternativ zu den Investitionen die Lohnkosten für neu geschaffene Arbeitsplätze für 2 Jahre ab Einstellungsdatum gefördert werden. Dabei müssen die Arbeitsplätze an Erstinvestitionen gebunden sein und zum Beispiel eine überdurchschnittliche Qualifikation erfordern oder ein hohes Innovationspotential haben. Je nach Landesrichtlinie gibt es festgelegte Mindestbeträge und Höchstgrenzen für das zu berücksichtigende Arbeitgeber-Brutto-Gehalt.

Wir erläutern Ihnen diese Richtlinien gerne ausführlich in einem persönlichen Beratungsgespräch. Senden Sie uns gerne eine Anfrage über das Kontaktformular oder rufen Sie uns unter 030 893 601 27 an und wir vereinbaren gemeinsam einen Termin.

Förderung für konkrete Wirtschaftsbereiche

Mit dem Investitionsvorhaben müssen vorhandene dauerhafte Arbeitsplätze gesichert oder neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Bestimmte Wirtschaftsbereiche sind von der Förderung ausgeschlossen bzw. eingeschränkt.

Nur Antragsteller, deren Betriebsstätte sich in den ausgewiesenen Fördergebieten befindet und die auch die weiteren Voraussetzungen erfüllen, bekommen den Zuschuss der GRW Förderung für ihr Vorhaben bewilligt. Mit unserer Unterstützung bekommen Sie den entsprechenden Zuschuss für Ihre Unternehmensfinanzierung Mittelstand gewährt.

Voraussetzungen für GRW-Zuschüsse

Der Antrag für einen Zuschuss durch die GRW Förderung muss unbedingt vor Beginn des Investitionsvorhabens beim entsprechenden Landesförderinstitut gestellt werden. Im Raum Berlin/Brandenburg wäre die entsprechende Stelle die Investitionsbank Berlin bzw. des Landes Brandenburg.

Des Weiteren ist das Investitionsvorhaben für den beantragten Zuwendungszweck innerhalb von 36 Monaten durchzuführen. Die geförderten Wirtschaftsgüter sowie die garantierten Arbeitsplätze und die Betriebsstätte selbst unterliegen außerdem einer Bindefrist von 5 Jahren.

In folgenden Bundesländern ist derzeit eine Förderung entsprechend der GRW-Richtlinien möglich:

  • Berlin
  • Brandenburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Sachsen-Anhalt
  • Sachsen
  • Thüringen
  • Schleswig-Holstein
  • Teilgebiete von Bayern
  • Teilgebiete von Bremen
  • Teilgebiete von Hessen
  • Teilgebiete von Niedersachsen
  • Teilgebiete von Nordrhein-Westfalen
  • Teilgebiete von Rheinland-Pfalz
  • Teilgebiete von Saarland

GRW-Förderung Berlin und Brandenburg

Im folgenden stellen wir Ihnen das Förderprogramm für die Region Berlin & Brandenburg im Detail vor. Natürlich informieren wir Sie auch gerne zu den Richtlinien in anderen Bundesländern. Kontaktieren Sie uns direkt telefonisch unter 030 893 601 27 oder über das Kontaktformular und wir vereinbaren einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch.

 

GRW Berlin Brandenburg
Wer wird gefördert? Berliner Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit vorwiegend überregionalen Absatz und Existenzgründungen soweit sie nicht unter die Förderausschlüsse für einzelne Branchen/Wirtschaftszweige fallen.

Jahresarbeitgeber-Brutto von min. 25.000 € bei mehr als 50% der Beschäftigten.

Brandenburger Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, einschließlich des Tourismusgewerbes, mit vorwiegend überregionalen Absatz, sofern sie nicht aufgrund ihrer Branche von der Förderung ausgeschlossen sind.

Gefördert werden mit dem Wachstumsprogramm für kleine Unternehmen:

• Existenzgründer

• Tourismusvorhaben

• Produktionsbetriebe

• Dienstleistungsbetriebe

• Handwerksbetriebe

Was wird gefördert? • Investitionen des Sachanlagevermögens

• Immaterielle Wirtschaftsgüter

• Grundstücke zu Marktpreisen

• Investitionen des Sachanlagevermögens

• Immaterielle Wirtschaftsgüter bis zu 25% der förderfähigen Kosten

Wie wird gefördert? • Zuschuss

• Investitionsvorhaben von min. 10.000 €

• Zahl der Dauerarbeitsplätze bei Investitionsbeginn ist mit dem Vorhaben um min. 10% zu erhöhen

• oder der durchschnittliche Investitionsbetrag p.a. muss die in den letzten 3 Jahren verdienten Abschreibungen um min. 50% übersteigen

• Zuschuss

• Investitionsvorhaben von min. 60.000 €

• Zahl der Dauerarbeitsplätze bei Investitionsbeginn ist mit dem Vorhaben um min. 15% zu erhöhen

• oder der durchschnittliche Investitionsbetrag p.a. muss die in den letzten 3 Jahren verdienten Abschreibungen um min. 50% übersteigen

Konditionen: Förderhöchstsätze für Betriebsstätten im C-Fördergebiet:

Zuschuss bis zu 10% für große, max. 20% für mittlere bzw. max. 30% für kleine Unternehmen

Förderhöchstsätze für Betriebsstätten im D-Fördergebiet:

Zuschuss bis zu max. 200 TEUR in 3 Jahren für große, max. 10% für mittlere bzw. max. 20% für kleine Unternehmen

Höchstfördersätze

Die Förderung kann bis zu einem Höchstsatz von 35% erfolgen.

In den Landkreisen Spree-Neiße, Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Uckermark und Barnim sowie den kreisfreien Städten Frankfurt (Oder) und Cottbus kann ein Zuschlag von 5% gewährt werden.

Weitere Informationen hier: IBB GRW ILB GRW