Neue BMBF-Bekanntmachung zur Förderung von Projekten im Themenfeld “Zivile Sicherheit – Innovative Rettungs- und Sicherheitssysteme”.

erschienen am 17. Juni 2015

Beabsichtigen Sie ein Projekt, mit dem der Schutz der Gesellschaft vor Bedrohungen (z.B. Katastrophen, Terrorismus) verbessert werden kann? Ist das Projekt innovativ und von hohem praktischem Nutzen? Wollen Sie dabei mit Partnern zusammenarbeiten und potentielle Anwender mit einbeziehen? Dann sollten Sie sich um eine Zuschussförderung im Rahmen der neuen Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bewerben!

Das BMBF fördert seit 2007 mit dem Rahmenprogramm der Bundesregierung „Forschung für die zivile Sicherheit“ umfassende Sicherheitslösungen. Sie sollen nicht nur im Katastrophenfall Leben schützen und retten, sondern auch den Alltag der Menschen sicherer machen – sei es im Wohnumfeld, im öffentlichen Nahverkehr oder bei großen Veranstaltungen. Seit 2007 wurden hierfür knapp 400 Mio. € Fördermittel zur Verfügung gestellt.

Gegenstand der nun veröffentlichten Bekanntmachung sind innovative Rettungs- und Sicherheitssysteme, deren Einsatz zur Erhöhung der zivilen Sicherheit beiträgt. Dies umfasst v.a.:

  • autonome oder teilautonome Systeme zur Rettung von Menschen oder für die Verrichtung gefährlicher Bergungsarbeiten (z.B. „Rettungsroboter“),
  • innovative Lösungen und technologisch leistungsfähige Ausstattung zur Unterstützung von Einsatzkräften, die aufgrund ihrer besonderen Aufgaben oder räumlichen Umgebung mit hochspezifischen Herausforderungen konfrontiert sind (z.B. Bergwacht, Seenotrettung),
  • innovative Systeme zur Analyse von und Warnung vor akuten Gefahren und zur Sicherung von Gefahr- bzw. Schutzbereichen (z.B. neuartige Personen- und Zugangskontrolltechnologien),
  • neue Ansätze zur Kompatibilität und Interoperabilität von Rettungs- und Sicherheitssystemen

Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft;
  • Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen;
  • Behörden und deren Forschungseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sowie
  • potentielle Anwender innovativer Rettungs- und Sicherheitssysteme.

Die Förderung erfolgt in Form eines nicht-rückzahlbaren Zuschusses (ohne Höchstgrenze). Die Höhe der Förderung beträgt für Unternehmen i.d.R. 50% der zuwendungsfähigen Kosten, Boni für kleine und mittlere Unternehmen sind möglich. Hochschulen und Forschungseinrichtungen können eine Förderung von bis zu 100% erhalten.

In einer ersten Stufe müssen bis zum 28.08.2015 Projektskizzen eingereicht werden, auf deren Grundlage über die Zulassung zur Antragstellung entschieden wird.

Haben Sie Fragen zu diesem Förderprogramm? Dann freut sich Herr Stefan Baden unter (030) 893 601 – 27 auf Ihren Anruf.

Ihr Team der A.U.B. AG