Neue Richtlinie „GRW-G – Große Richtlinie“ in Brandenburg in Kraft getreten

erschienen am 20. April 2015

Planen Sie Investitionen in das Sachanlagevermögen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze? Dann können Sie als Brandenburger Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einen Antrag auf Förderung stellen – wahlweise für die Investitionen oder die Lohnkosten. Seit dem 1. April ist die neue Richtlinie veröffentlicht und es werden förderfähige Ausgaben von min. 100.000 EUR mit einem Zuschuss gefördert. Dieser kann je nach Unternehmensgröße und Standort bei max. 40% liegen.

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg hat zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ das Programm „GRW-G – Große Richtlinie“ veröffentlicht. Ziel des Programms ist die Schaffung neuer oder Sicherung vorhandener Arbeitsplätze und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

Antragsberechtigt sind vorwiegend mittlere und große Unternehmen, z.B. bei Errichtung einer neuen oder Erweiterung einer bestehenden Betriebsstätte, bei Zugehörigkeit zu einem der folgenden Cluster:

  • Energietechnik
  • Gesundheitswirtschaft
  • IKT, Medien, Kreativwirtschaft
  • Optik
  • Verkehr, Mobilität, Logistik
  • Ernährungswirtschaft
  • Kunststoffe und Chemie
  • Tourismus
  • Metall

Kleine Unternehmen können einen Antrag bei förderfähigen Ausgaben von über 2 Mio. EUR stellen.

Zur Bemessungsgrundlage zählen förderfähige Ausgaben von min. 100.000 EUR; eine Obergrenze besteht nicht. Dabei werden Investitionen des Sachanlagevermögens innerhalb von 3 Jahren oder anfallende Lohnkosten für neu geschaffene Arbeitsplätze innerhalb von 2 Jahren gefördert.

Bei einer Lohnkostenförderung muss der überwiegende Teil der neuen Arbeitsplätze entweder eine überdurchschnittliche Qualifikation erfordern oder durch eine besonders hohe Wertschöpfung oder ein besonders hohes Innovationspotential gekennzeichnet sein.

Die Zuwendung wird als Zuschuss mit einer Basisförderung von 10% gewährt. Bei Erfüllung von Struktureffekten und je nach Unternehmensgröße und Standort kann dieser Satz auf bis zu 40% erhöht werden.

Im Vergleich zu den Vorjahren kann nunmehr sofort nach Antragstellung auf eigenes Risiko mit dem Vorhaben begonnen werden.

Die Richtlinie tritt rückwirkend zum 1. Januar 2015 in Kraft und läuft bis zum 31. Dezember 2017.

Haben Sie Fragen zu diesem Förderprogramm? Dann freut sich Frau Anke Niebuhr unter (030) 893 601 – 27 auf Ihren Anruf.

Ihr Team der A.U.B. AG