Neues GRW-G Wachstumsprogramm für kleine Unternehmen in Brandenburg veröffentlicht

erschienen am 17. April 2015

Für alle kleinen Unternehmen ausgewählter Branchen des produzierenden Gewerbes und der produktionsnahen Dienstleistungen in Brandenburg werden mit der neuen Richtlinie GRW-G seit dem 1. April wieder Anträge bewilligt. Die Antragsteller können zwischen der Förderung von Sachkosten oder Lohnkosten wählen. Für die maximal förderfähigen Ausgaben von 2 Mio. EUR kann ein Zuschuss von max. 40% je nach Standort gewährt werden.

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg hat zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ das Programm „GRW- (GRW-G) – Wachstumsprogramm für kleine Unternehmen – kleine Richtlinie“ veröffentlicht. Ziel des Programms ist die Schaffung neuer oder Sicherung vorhandener Arbeitsplätze und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen vorwiegend des produzierenden Gewerbes und der produktionsnahen Dienstleistungen bestimmter Branchen mit folgenden Vorhaben:

  • Errichtung einer neuen Betriebsstätte
  • Erweiterung einer bestehenden Betriebsstätte
  • Diversifizierung der Produktion
  • grundlegende Änderung des Gesamtproduktionsverfahrens
  • Übernahme einer stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte

Förderfähig sind Ausgaben von min. 60.000 EUR bis max. 2,0 Mio. EUR. Dazu zählen Investitionen des Sachanlagevermögens innerhalb von 3 Jahren oder anfallende Lohnkosten für neu geschaffene Arbeitsplätze innerhalb von 2 Jahren.

Bei einer Lohnkostenförderung muss der überwiegende Teil der neuen Arbeitsplätze entweder eine überdurchschnittliche Qualifikation erfordern oder durch eine besonders hohe Wertschöpfung oder ein besonders hohes Innovationspotential gekennzeichnet sein.

Die Zuwendung wird als Zuschuss gewährt und kann bis zu einem Höchstsatz von 35 % erfolgen. In ausgewählten Regionen erhöht sich dieser Satz nochmals um 5%. Für ein Unternehmen liegt somit der max. mögliche Zuschuss pro Maßnahme bei 800.000 EUR.

Im Vergleich zu den Vorjahren kann nunmehr sofort nach Antragstellung auf eigenes Risiko mit dem Vorhaben begonnen werden.

Die Richtlinie tritt rückwirkend zum 1. Januar 2015 in Kraft und läuft bis zum 31. Dezember 2017.

Haben Sie Fragen zu diesem Förderprogramm? Dann freut sich Frau Anke Niebuhr unter (030) 893 601 – 27 auf Ihren Anruf.

Ihr Team der A.U.B. AG